Zunächst qualt man sich ein enges steiniges Tal hinauf, in dem ein kleiner Bach vor sich hinplätschert.
Danach geht es über einen schmalen Grat direkt neben den Gletscher, zuvor muss jedoch ncoh ein Moränenfeld überquert werden. Dieses birgt seine Tücken im sehr unebenen Gelände... Vom Grat aus ist ein sehr schöner Blick über die Gletscher zur Rechten und Linken zu genießen, die letzten Meter geht es gemächlich über Schnee hinauf. Oben auf dem Toppen liegt immer noch eine Menge Schnee, so dass wir Karl, unseren ersten Augustschneemann errichtet haben.
Das ist Karl zusammen mit Nils. Gerüchten zu Folge fehlt ihm inzwischen leider der Kopf...
Außerdem ist von dort oben das Ende der Welt zu sehen, da diese scheinbar doch eine Scheibe ist:
Tja, vom höchsten Berg hat man meistens auch die beste Fernsicht.
Diese Woche bin ich jeden Tag fleißig in der Uni gewesen. Morgen geht es das erste mal raus zum Fieldwork ins Adventdalen, Pflanzen Kartieren und mit Erscheinungen auf Luftbildaufnahmen vergleichen. So werde ich zur Freude meiner Eltern doch noch ein Botaniker zumindest für die Spezies im Adventdalen. Dort gehts am Freitag noch einmal hin, bevor wir im Anschluss nach Svea zu weiterer Feldarbeit im anderen Fach fliege. Dort spielen wir mit Öl und wohnen in einem Haus, obwohl ich ja mehr Lust auf ein Tentcamp mit Eisbärwache und allem drum und dran gestanden hätte. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert, aber im Frühjahr such ich meine Kurse nach den Exkursionen aus!!
Wenns die nächsten Tage keine neuen Einträge gibt, nicht wundern, schließlich sind wir bis Mittwoch in Svea.
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