Der niegrigste war zwar der letzte, aber ich fange trotzdem mit ihm an. Es war nämlich der Trollsteinen, den wir beim ersten Versuch des Wetters wegen nicht hinaufgelaufen sind (die Karte gibs im Post zur ersten Tour). Diesmal war das Wetter der Grund hianufzugehen, strahlender Sonnenschein mit ein paar Schäfchenwölkchen, die sich mit zunehmender Höhe, die wir erklommen, immer mehr verzogen haben. Die Unternehmung startete am Abend denn die Mitternachtssonne, die eigentlich nicht mehr da ist, aber irgendwie trotzdem nicht untergeht, war der Ansporn, auch wenn wir den Gipfel vor 24:00 Uhr wieder verlassen haben.
Das sind die Schäfchenwolken auf dem Weg nach oben. Aber Wolken machen den Sonnenuntergang auch noch viel schöner als reiner blauer Himmel.
Und so haben wir diesen Sonneuntergang mit Schokolade genossen, ehe wir wieder hinutergestiegen sind, den Larsbrenn überquert haben, gut das wir Leute vorher rübergehen sehen haben, denn jeder Schritt hinterließ einen geschmolzenen Fleck und auf der anderen Seite wieder hinunter sind.:-D Wie man sich auf Gletschern verhält lernt man leider erst im Winter.
Dieser Stein gibt dem Trollsteinen seinen Namen.
Der Aufstieg ist verglichen mit dem nächsten Abenteuer ein Klacks. Diese führte uns auf das Karl-Bay-Fjellet. Diese liegt vielleicht 2 Kilometer ins Adventdalen hinein. Blick vom ersten Plateau hinein ins Adventdalen:
Also auf und hinauf den Hügel. Hier in der Umgebung gibt es viel zu viele Plateauberge mit steilen Hängen und oben drauf Platt. Desweiteren sind die Hügel in Wahrheit riesige Schuttberge, die man so gut hinauflaufen kann wie -- mir fällt gerade nichts ein--. Für jeden Schritt rauf rutscht man einen hinunter und räumt dabei noch jede Menge Schotter ab. Das macht keinen Spaß, aber der Gipfel ist das Ziel. Bei reinen Geröll sinkt der Spaßfaktor noch weiter. Auf dem ersten plateau angekommen, ergab sich gemütliches Wandern durch Steine, Sumpf und Schnee. Dann wieder rauf zum Gipfel. Hier hat der Spaß endgültig aufgehört, den Gipfel hab ich Gipfel sein gelassen und nur die waghalsigen Kerle sind noch weiter geklettert. Bei einer Hangneigung von mehr als 45° macht es einfach keinen Spaß Schutthaufen hochzuklettern :-D Also wieder runter, geht über Schneefelder und auf dem Hosenboden übrigens viel einfacher als zu Fuß und besser als rauf. Rodeln im Sommer und auf dem Hosenboden hat schon was. Auf dem Abstieg vom Trollsteinen gabs bisher die beste Stelle. Da nimmmt man richtig fahrt auf, auch wenn es auf eisigem Schnee, getaut und überfroren, doch ziemlich ungemütlich ist. Und jedes Loch von einem Fuß wird zur Qual. Macht aber eine Menge Spaß. Das letzte Stück runter vom Plateau gings durch ein Kohlestaubfeld, welches das hinunterkommen doch sehr erleichtert ist. Ist wie Skifahren mit Schuhen und eben in Kohle. Nur die Schuhe die waren danach nicht mehr so schön wie vorher...
Von schönem braun kann da nicht mehr die Rede sein. Und zurück ging es dann im Taxi, ja manchmal muss man auch faul sein. Hingekommen sind wird mit einem UNIS-Auto samt Chauffeur...
Auch auf dem Weg zur Uni und zurück sind solche Mitfahrgelegenheiten sehr praktisch, dann ist der Weg nämlich nicht mehr so weit...
Der höchste BErg muss sich noch ein bisschen gedulden und kommt dann im nächsten Post an die Reihe.
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